Eine unwirtschaftliche Fläche fällt in einer zusammengerechneten Gesamtanlage nicht auf: Die Summe ist positiv, also wird gebaut. Dabei gibt es fast immer Dächer, die mehr kosten als sie einbringen — eine neue Überdachung, ein verschattetes Nebendach, ein Standort mit geringem Eigenverbrauch. Diese Flächen ziehen die Rendite der übrigen nach unten.
Wie die bankfähige Wirtschaftlichkeitsberechnung funktioniert
Jede Fläche wird einzeln gegen den tatsächlichen Verbrauch gerechnet, Viertelstunde für Viertelstunde, und erst dann zur Kombination hinzugenommen. Bei fünf Flächen sind das 31 mögliche Kombinationen — jede mit Investition, Kapitalwert, Rendite, Amortisation und Eigenverbrauch. Am Ende steht eine begründete Empfehlung: welche Flächen sich tragen, welche nicht, und was jedes Ziel (höchster Kapitalwert, schnellste Amortisation, größte CO₂-Minderung) an Auswahl bedeutet.
Gerechnet wird nach DIN EN 17463 (VALERI), mit erwartetem, schlechterem und besserem Ertragsfall (P50, P90, P10) — bankfähig, mit offengelegtem Rechenweg statt einer Blackbox.
Für Gewerbe, Industrie und Kommunen
Hallendächer, Verwaltungsgebäude, Parkplätze und Freiflächen — Freiflächen-PV Wirtschaftlichkeit und Agri-PV Wirtschaftlichkeit eingeschlossen —, oft verteilt auf mehrere Standorte — das Verfahren ist dasselbe, ob für ein einzelnes Unternehmen mit mehreren Hallendächern oder für eine Kommune mit Schule, Sporthalle, Kindergarten und Bad.