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Unabhängige Wirtschaftlichkeitsberechnung

Nicht jedes Dach verdient Geld. Wir zeigen Ihnen, welches.

Wer mehrere Dächer oder Standorte mit Photovoltaik belegen will, sieht in Angeboten meist nur die Summe. Wir rechnen jede Fläche einzeln und alle Kombinationen, damit keine Fläche die Rendite der anderen aufzehrt.

Das Beispiel ist ein Freibad mit frei erfundenen Daten. Dasselbe Verfahren gilt für Gewerbe- und Industriebetriebe mit vielen Hallendächern und für kommunale Liegenschaften.
Ansicht der interaktiven Beispielrechnung: Lageplan mit fünf Flächen, Kennzahlen und StrombilanzInteraktives Beispiel öffnen
Warum die Summe täuscht

Eine schwache Fläche versteckt sich im Gesamtergebnis

Rechnet ein Angebot alle Dächer zusammen, fällt eine unwirtschaftliche Fläche nicht auf. Die Gesamtanlage ist positiv, also wird alles gebaut. Dabei gibt es fast immer Flächen, die mehr kosten, als sie einbringen: eine neue Überdachung, ein verschattetes Nebendach, ein Standort mit geringem Verbrauch, dessen Strom überwiegend für wenige Cent ins Netz geht.

Diese Flächen ziehen die Rendite der guten Flächen nach unten. Sie zu finden, geht nur, wenn jede Fläche einzeln gegen den tatsächlichen Verbrauch gerechnet wird, Viertelstunde für Viertelstunde, und dann als letzte zur Kombination dazugenommen wird. Genau das machen wir.

Bei mehreren Standorten gilt dasselbe: Was an einem Standort sofort verbraucht wird, ist dreimal bis fünfmal so viel wert wie Strom, der ins Netz geht. Die Reihenfolge, in der Sie bauen, entscheidet über die Wirtschaftlichkeit des ganzen Programms.

Aus dem Beispiel · Freibad Musterstadt
Alle 5 Flächen
225 T€
Empfehlung, 4 Flächen
166 T€
Investition
Alle 5 Flächen
307 T€
Empfehlung, 4 Flächen
333 T€
Kapitalwert über 25 Jahre
Die geplante neue Überdachung kostet 59 T€ und senkt den Kapitalwert um 26 T€, obwohl die Gesamtanlage positiv rechnet. Weniger bauen bringt hier mehr.
Das Ziel bestimmt die Kombination

Kapitalwert, Amortisation oder CO₂: jedes Ziel führt zu einer anderen Auswahl

Es gibt nicht die eine richtige Anlage. Wer schnell sein Geld zurück will, baut anders als jemand, der über 25 Jahre den höchsten Ertrag sucht, oder eine Kommune mit Klimaziel. Wir rechnen alle Kombinationen und zeigen, was jedes Ziel kostet. Probieren Sie es am Beispiel aus:

Werte aus der Beispielrechnung mit erfundenen Daten. Im interaktiven Beispiel lassen sich Preise und Strompreis verändern; alle Kombinationen rechnen sich dann neu.

Welche Ihrer Dächer tragen sich?

Schicken Sie uns Lastgang und Dachflächen. Sie erhalten die Bewertung jeder Fläche, alle Kombinationen und eine begründete Empfehlung.

Was Sie bekommen

Eine Entscheidungsgrundlage, die Kämmerei, Geschäftsführung und Bank verstehen

Jede Fläche einzeln bewertet

Für jedes Dach der Preis je kWp, bis zu dem es sich trägt. Liegt das Angebot darüber, lassen Sie es weg oder verhandeln nach.

Alle Kombinationen im Vergleich

Bei fünf Flächen sind es 31 Möglichkeiten. Jede wird mit Investition, Kapitalwert, Rendite, Amortisation und Eigenverbrauch gerechnet.

Empfehlung mit Begründung

Welche Kombination wir empfehlen, warum, und was sich ändert, wenn Strompreis oder Einspeiseerlös anders kommen.

Bankfähig gerechnet

Erwarteter, schlechterer und besserer Ertragsfall (P50, P90, P10) und eine Sensitivität: welcher Wert das Ergebnis am stärksten bewegt.

Zum Selbst-Durchspielen

Sie erhalten die Rechnung als interaktive Datei. Preise und Annahmen ändern, Flächen an- und abwählen, und per Knopf zurück zu unseren Werten.

Bericht und Kurzfassung

Ein ausführlicher Bericht und drei Seiten für Gremien. Rechenweg offengelegt, angelehnt an DIN EN 17463 (VALERI), feste Formeln statt KI.

Für wen

Überall, wo mehr als eine Fläche zur Wahl steht

Gewerbe und Industrie

Hallendächer, Verwaltung, Parkplätze, Freiflächen, oft verteilt auf mehrere Standorte. Wir zeigen, wo der Strom sofort verbraucht wird und wo sich der Ausbau erst mit Speicher oder gar nicht lohnt.

Kommunen

Schule, Sporthalle, Kindergarten, Rathaus, Bad oder Bauhof. Jede Liegenschaft hat ein anderes Verbrauchsprofil. Wir rechnen, welche Dächer zuerst drankommen sollten und welche Kombination Haushalt und Klimaziel am besten verbindet. Ohne eigenes Budget? PV für Kommunen über Investoren.

Stadtwerke und Betreiber

Anlagen für Dritte, Mieterstrom, Eigenversorgung: Wir prüfen, welche Flächen sich unter den tatsächlichen Liefer- und Vergütungsbedingungen tragen.

So läuft es ab

Vier Schritte bis zur Entscheidung

Unterlagen

Sie schicken Lastgang, Stromrechnung und Dachflächen, gern auch vorhandene Angebote.

Planung je Fläche

Wir simulieren jede Fläche mit Ausrichtung, Neigung und Verschattung und legen sie auf Ihren Verbrauch.

Kombinationen

Alle Kombinationen, die Bewertung jeder Fläche und die Szenarien für Bank und Gremium.

Ergebnis

Bericht, Kurzfassung und die interaktive Datei. Auf Wunsch erläutern wir das Ergebnis im Termin.

Was wir von Ihnen brauchen
  • Lastgang in Viertelstundenwerten, mindestens ein Jahr (erhalten Sie beim Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber)
  • Stromrechnung mit Arbeitspreis
  • Adressen und, wenn vorhanden, Dachpläne oder Fotos der Flächen
Unabhängig

Wir verkaufen keine Anlagen

enerGUIDE ist TÜV-zertifiziert für Fachberatung und Fachplanung und verkauft weder Module noch Speicher. Deshalb empfehlen wir auch, eine Fläche wegzulassen, wenn sie sich nicht rechnet. Ein Anbieter würde das selten tun.

In den vergangenen zwei Jahren haben wir rund 200 Photovoltaik-Projekte mit Speicher und Ladeinfrastruktur beraten und geplant, überwiegend für Gewerbe und Industrie, zunehmend für Kommunen.

Typische Befunde

Eine neue Überdachung trägt sich nicht, weil ihr Strom überwiegend ins Netz geht.

Das kleinste Dach amortisiert sich am schnellsten, weil es genau den Grundverbrauch deckt.

Sinkt der Einspeiseerlös um rund einen Cent, fällt eine weitere Fläche aus der Empfehlung.

Ein Speicher lohnt sich an einem Standort, am anderen nicht.

Lassen Sie Ihre Dächer rechnen, bevor Sie bauen

Unverbindliche Anfrage. Wir melden uns mit einem Angebot für Ihre Wirtschaftlichkeitsanalyse, bundesweit.

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