Ein erheblicher Teil der Netzentgelte bemisst sich nicht am Energieverbrauch, sondern an der höchsten gemessenen Lastspitze eines Abrechnungszeitraums — geregelt unter anderem in § 19 StromNEV. Wer diese Lastspitzen kennt und gezielt kappt, senkt die Netzentgelte messbar. Gleichzeitig lässt sich aus denselben Verbrauchs- und Erzeugungsdaten die CO₂-Bilanz eines Standorts ableiten — ein zunehmend relevanter Faktor für ESG-Berichterstattung und Nachhaltigkeitskennzahlen.
Warum getrennte Berechnungen zu Inkonsistenzen führen
Wird die Netzentgelt-Optimierung mit einem Werkzeug und die CO₂-Bilanzierung mit einem anderen durchgeführt, arbeiten beide häufig mit leicht unterschiedlichen Annahmen zum Lastgang oder zur Erzeugungsstruktur. Das Ergebnis: zwei Kennzahlen, die sich bei genauerer Prüfung nicht mehr sauber zueinander in Bezug setzen lassen — ein Problem, sobald beide Kennzahlen gemeinsam in einem Bericht oder einer Investitionsentscheidung auftauchen sollen.
Eine gemeinsame Datengrundlage für beide Kennzahlen
enerGUIDE StorageValue Pro berechnet Netzentgelt-Optimierung und CO₂-Bilanz aus denselben Eingangsdaten. Das reduziert nicht nur den Aufwand, sondern stellt sicher, dass beide Kennzahlen konsistent zueinander bleiben — wichtig etwa, wenn eine Speicherinvestition sowohl wirtschaftlich über die Netzentgelt-Ersparnis als auch ökologisch über die CO₂-Bilanz begründet werden soll.
Für wen das besonders relevant ist
Industrie- und Gewerbebetriebe mit signifikanten Lastspitzen profitieren von der direkten Netzentgelt-Optimierung. Unternehmen mit ESG-Berichtspflichten oder freiwilliger Nachhaltigkeitsberichterstattung profitieren zusätzlich davon, dass die CO₂-Kennzahlen direkt aus derselben, bereits geprüften Datenbasis stammen.