Eine PV-Anlage ohne Speicher lässt sich vergleichsweise einfach bewerten: Ertragsprognose, Investitionskosten, Einspeisevergütung oder Eigenverbrauchsquote — fertig ist die Wirtschaftlichkeitsrechnung. Sobald ein Speicher dazukommt, wird die Rechnung deutlich komplexer. Der Speicher muss nicht nur zur PV-Erzeugung passen, sondern auch zum tatsächlichen Lastgang des Standorts, zu den geltenden Netzentgelten und — je nach Zielsetzung — zu möglichen Zusatzerlösen aus Spotmarkt oder Regelleistung.
Warum getrennte Tools hier zum Problem werden
Wird die PV-Ertragsprognose in einem Tool erstellt und die Speicherauslegung in einem anderen, entstehen zwangsläufig Reibungsverluste: unterschiedliche Wetterdatenquellen, unterschiedliche Lastprofile, unterschiedliche Annahmen zur Eigenverbrauchsquote. Am Ende lassen sich beide Ergebnisse nur mit zusätzlichem manuellen Aufwand — und zusätzlicher Fehleranfälligkeit — zu einer gemeinsamen Wirtschaftlichkeitsrechnung zusammenführen.
Was eine durchgehende Rechnung leistet
enerGUIDE StorageValue Pro rechnet PV-Ertrag und Speicherauslegung von Anfang an in einem Modell. Die standortgenaue Ertragsprognose nach PVGIS fließt direkt in die Speicherdimensionierung ein; der reale, viertelstundengenaue Lastgang des Standorts bestimmt, wie stark sich Eigenverbrauch und Lastspitzenkappung tatsächlich auswirken. Das Ergebnis ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung — Kapitalwert, Amortisation, Rendite —, die beide Komponenten konsistent gemeinsam abbildet, statt zwei Einzelergebnisse nachträglich zusammenzurechnen.
Vom Dach bis zur Freifläche
Das gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Dachanlage, eine Fassade, eine Parkplatzüberdachung oder eine Freifläche handelt — und unabhängig davon, ob am Ende ein einzelner Standort oder ein ganzes Portfolio bewertet wird. Die Methodik bleibt dieselbe, skaliert aber mit der Aufgabenstellung.