Photovoltaik für Kommunen: auch ohne freies Budget im Haushalt

Haushaltssperre, gebundene Investitionsmittel, kein freies Personal — und trotzdem steigende Energiekosten und eine Solarpflicht. Ein Weg, der ohne Investition aus dem kommunalen Haushalt auskommt: Photovoltaik auf kommunalen Dächern, finanziert von Investoren.

Der übliche Weg — planen, ausschreiben, investieren, betreiben — ist für viele Kommunen unter angespannter Haushaltslage nicht gangbar. Gleichzeitig suchen zahlreiche Investoren langfristige Anlagen mit planbarem Ertrag. Kommunale Liegenschaften passen dazu besonders gut: große Dachflächen, ein verlässlicher Abnehmer über zwanzig Jahre, keine Bonitätsfrage.

Wie die Aufteilung funktioniert

Die Kommune bringt Dachflächen, Verbrauchsdaten und die Objektauswahl ein und trifft die Vertragsentscheidung. Der Investor übernimmt Finanzierung, Bau, Betrieb, Wartung, Versicherung und den Rückbau nach Laufzeitende. Die Kommune erhält dafür günstigeren Strom über zwanzig Jahre, bei Speicher geringere Lastspitzen, und die CO₂-Minderung als Nebeneffekt — bei 0 € Investition aus dem eigenen Haushalt.

Wo das bereits läuft

Schwerpunkt der vergangenen zwei Jahre: PV Schulen Kommune, Kindergärten, Sportstätten und Bäder — zunehmend auch Batteriespeicher Kommune, um Lastspitzen mehrerer Liegenschaften gemeinsam zu kappen — über 200 geplante und gerechnete Photovoltaik- und Speicherprojekte. Jede Liegenschaft wird einzeln durchgerechnet, in eine Rangfolge gebracht und anschließend werden passende Investoren angesprochen.

Relevant auch für Fördermittel Kommunen Schleswig-Holstein und Fördermittel Kommunen NRW: Wo eigene Haushaltsmittel für die Kofinanzierung fehlen, ist das Investorenmodell oft der einzige Weg, eine Solarpflicht auf öffentlichen Gebäuden überhaupt fristgerecht umzusetzen.


Im Einzelnen.

  • 0 € Investition aus dem kommunalen Haushalt
  • Über 200 geplante und gerechnete Projekte in den letzten zwei Jahren
  • Schwerpunkt Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Bäder
  • TÜV-zertifiziert für Fachberatung und Fachplanung
  • Eigener Online-Rechner: was die eigene Kommune sparen kann
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