Ladeinfrastruktur und Lastgang: Kapazität planen, bevor sie zum Engpass wird

Eine Ladeinfrastruktur-Planung, die den vorhandenen Lastgang eines Standorts nicht kennt, plant im Grunde blind. Erst der reale Lastgang zeigt, wie viel zusätzliche Ladeleistung ein Netzanschluss tatsächlich verkraftet — und wo ein Lastmanagement den Unterschied zwischen Investition und Fehlinvestition macht.

Ladeinfrastruktur wird häufig isoliert geplant: Anzahl der Ladepunkte, gewünschte Ladeleistung, Standort — fertig ist die erste Kostenschätzung. Was dabei regelmäßig zu kurz kommt, ist die Frage, ob der vorhandene Netzanschluss diese Ladeleistung überhaupt hergibt, ohne dass es zu unwirtschaftlichem Netzausbau oder zu Lastspitzen kommt, die wiederum die Netzentgelte in die Höhe treiben.

Der Lastgang als eigentliche Planungsgrundlage

Der reale, viertelstundengenaue Lastgang eines Standorts zeigt, wann und in welchem Umfang bereits Kapazität genutzt wird — und wo tatsächlich Spielraum für zusätzliche Ladevorgänge besteht. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob eine gewünschte Ladeleistung ohne Netzausbau realisierbar ist, oder ob ein Lastmanagement die verfügbare Kapazität so verteilt, dass mehr Ladepunkte möglich werden, ohne die Lastspitze insgesamt zu erhöhen.

Warum das mehr ist als eine technische Detailfrage

Wird diese Prüfung erst spät im Planungsprozess vorgenommen — etwa erst nach der Standortentscheidung —, drohen Verzögerungen und Umplanungen, die sich frühzeitig hätten vermeiden lassen. Das gilt für private Ladeparks ebenso wie für öffentliche Ladeinfrastruktur, bei der Kommunen ihre Entscheidungen zusätzlich politisch und gegenüber Fördermittelgebern begründen müssen.

Eine gemeinsame Rechnung statt zwei getrennter Schritte

enerGUIDE StorageValue Pro verbindet Ladepark-Auslegung, Lastmanagement und die zugrunde liegende Lastgang-Analyse in einem durchgehenden Rechenschritt. Engpässe werden dadurch sichtbar, bevor sie zum Problem in der Umsetzung werden — nicht erst danach.

StorageValue-Pro-Oberfläche: Lastgang-Analyse über eine Woche, Original- und optimierte Last sowie Speicher-Ladezustand
Lastgang über eine Woche — Original- und optimierte Last sowie Ladezustand des Speichers gemeinsam dargestellt.
StorageValue-Pro-Oberfläche: Lastgang-Analyse für einen einzelnen Tag, viertelstundengenau
Derselbe Lastgang viertelstundengenau für einen einzelnen Tag — die Datengrundlage für jede Kapazitätsentscheidung.

Im Einzelnen.

  • Ladepark- und Lastmanagement-Auslegung auf Basis des realen, viertelstundengenauen Lastgangs
  • Netzanschlusskapazität wird geprüft, bevor eine Standortentscheidung fällt, nicht danach
  • Parkplatz-Photovoltaik lässt sich in derselben Rechnung mitberücksichtigen
  • Geeignet für private Ladeparks ebenso wie für öffentliche, politisch zu begründende Standorte
  • Skaliert von einzelnen Ladepunkten bis zu größeren Standort-Portfolios
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